Meist ist die Masse zu feucht oder sie hatte zu wenig Ruhezeit. Die Linsen sollten nach dem Kochen gut abtropfen und ausdampfen. Danach brauchen die Haferflocken einige Minuten, um Flüssigkeit aufzunehmen. Bei Bedarf helfen zusätzlich 1 bis 2 Esslöffel Haferflocken oder etwas Mehl.
Ja, das ist möglich. Das Ei kann durch 1 Esslöffel geschrotete Leinsamen ersetzt werden, die mit 3 Esslöffeln Wasser verrührt und 10 Minuten quellen gelassen werden. Die Bratlinge werden dadurch etwas weicher, halten aber gut zusammen, wenn die Masse nicht zu nass ist.
Zarte Haferflocken binden die Masse am schnellsten und ergeben eine gleichmäßige Struktur. Kernige Haferflocken funktionieren ebenfalls, machen die Bratlinge aber rustikaler. Bei kernigen Haferflocken sollte die Masse ein paar Minuten länger ruhen.
Die Oberfläche sollte goldbraun und leicht fest sein, während die Bratlinge beim sanften Drücken noch etwas nachgeben. Sie sollten sich gut vom Pfannenboden lösen. Wenn sie zu früh gewendet werden, ist die Kruste noch nicht stabil genug und kann aufreißen.
Ja, die Masse kann einige Stunden vorher vorbereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Formen sollte sie kurz durchgerührt werden. Falls sie im Kühlschrank deutlich fester geworden ist, können ein paar Tropfen Wasser helfen.
Vollständig abgekühlte Bratlinge halten sich in einer gut verschlossenen Dose im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage. Zum Aufwärmen eignen sich Pfanne, Backofen oder Heißluftfritteuse besser als die Mikrowelle, weil die Oberfläche dabei wieder etwas fester wird.
*Die angegebenen Werte sind Richtwerte. Die tatsächlichen Nährwerte können je nach verwendeten Zutaten, Fettgehalt, genauen Mengen und Zubereitungsart abweichen.
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