Tagliatelle mit Pfifferlingen in cremiger Cashew-Sahnesoße

2026-09-02 Recipe Author Vanessa Heeg - nessheeg

Tagliatelle mit Pfifferlingen in cremiger Cashew-Sahnesoße
Author's thoughts on the recipe

Tagliatelle mit Pfifferlingen in cremiger Cashew-Sahnesoße sind ein wunderbar aromatisches Pastagericht, das ohne klassische Sahne auskommt und trotzdem samtig, vollmundig und angenehm rund schmeckt. Die Pfifferlinge bringen ihr typisches würziges Waldaroma mit, die Zwiebel sorgt für eine leichte Süße, und die selbst gemixte Cashewsahne verbindet alles zu einer hellen, cremigen Soße, die sich schön an die breiten Bandnudeln legt.

Besonders wichtig ist bei diesem Rezept der richtige Umgang mit den Pfifferlingen. Sie sollten sauber, aber nicht ausgelaugt sein. Ich putze sie am liebsten mit einem kleinen Messer und einem leicht feuchten Tuch, spüle sie nur kurz, wenn wirklich Erde daran haftet, und trockne sie danach gründlich ab. Zu nasse Pilze braten nicht richtig an, sondern verlieren Wasser und werden eher gedünstet.

In meiner Küche hat sich außerdem bewährt, die Cashewkerne vorher mit heißem Wasser einzuweichen. Dadurch lassen sie sich feiner mixen, und die Soße bekommt eine deutlich glattere Konsistenz. Wenn die Cashewsahne beim Aufkochen zu dick wird, hilft etwas Pastawasser oder heißes Wasser. So bleibt die Soße geschmeidig und zieht nicht klumpig an.

Das weiße Trüffelöl ist optional, passt aber sehr gut, wenn man den erdigen Pilzgeschmack noch etwas betonen möchte. Ich gebe es immer erst ganz am Ende dazu, weil sein Aroma bei starker Hitze schnell flacher wird. Mit frischer Petersilie serviert wirkt das Gericht nicht schwer, sondern ausgewogen, duftend und sehr alltagstauglich.

Zutaten

    • Cashewkerne: 150 g.
    • Heißes Wasser zum Einweichen: 300 ml.
    • Wasser für die Cashewsahne: 250 ml.
    • Pfifferlinge: 300 g.
    • Tagliatelle ohne Ei: 350 g.
    • Zwiebel: 1 Stück.
    • Olivenöl: 2 Esslöffel.
    • Salz: 1 Teelöffel.
    • Schwarzer Pfeffer: 0,5 Teelöffel.
    • Petersilie: 2 Esslöffel, fein gehackt, optional.
    • Weißes Trüffelöl: 1 bis 2 Teelöffel, optional. 

    Rezept-Anleitung

  1. 1. Cashewkerne einweichen: Die Cashewkerne in eine hitzebeständige Schüssel geben und mit 300 ml heißem Wasser übergießen. Etwa 15 Minuten stehen lassen, damit sie weicher werden und sich später besonders cremig mixen lassen.
  2. 2. Pfifferlinge sorgfältig vorbereiten: Die Pfifferlinge mit einem kleinen Messer, einer weichen Bürste oder einem leicht feuchten Tuch reinigen. Stark verschmutzte Pilze nur ganz kurz abspülen und anschließend gründlich trocken tupfen, damit sie in der Pfanne Farbe bekommen und nicht wässrig werden.
  3. 3. Cashewsahne mixen: Das Einweichwasser abgießen und die Cashewkerne zusammen mit 250 ml frischem Wasser sehr fein pürieren. Die Masse sollte glatt, hell und gießfähig sein. Falls der Mixer weniger leistungsstark ist, die Cashewsahne etwas länger mixen oder bei Bedarf durch ein feines Sieb streichen.
  4. 4. Nudelwasser aufsetzen: Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und gut salzen. Die Tagliatelle erst hineingeben, wenn die Soße fast fertig ist, damit die Nudeln später heiß und nicht verklebt unter die Pfifferlingssoße gehoben werden können.
  5. 5. Zwiebel schneiden: Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Kleine Würfel verteilen sich besser in der Soße und geben eine milde Süße ab, ohne den feinen Geschmack der Pfifferlinge zu überdecken.
  6. 6. Pfifferlinge anbraten: Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Pfifferlinge bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten. Die Pilze zunächst möglichst wenig bewegen, damit sie leicht bräunen können. Sobald die austretende Flüssigkeit weitgehend verdampft ist und die Ränder goldgelb wirken, sind sie bereit für den nächsten Schritt.
  7. 7. Zwiebel mitgaren: Die Zwiebelwürfel zu den Pfifferlingen geben und die Hitze etwas reduzieren. Alles 3 bis 4 Minuten weiterbraten, bis die Zwiebel glasig ist und angenehm duftet. Sie sollte weich werden, aber nicht dunkel bräunen, da sie sonst bitter schmecken kann.
  8. 8. Cashewsahne einrühren: Die gemixte Cashewsahne in die Pfanne gießen und gründlich mit den Pfifferlingen verrühren. Die Soße kurz aufkochen lassen und dann bei niedriger Hitze 3 bis 5 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei regelmäßig rühren, weil Cashewsahne beim Erhitzen schnell eindickt.
  9. 9. Soße abschmecken: Die Soße mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Falls sie zu dick wird, löffelweise heißes Wasser oder später etwas Nudelwasser unterrühren, bis sie cremig vom Löffel läuft. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn die Soße die Rückseite eines Löffels leicht überzieht, aber nicht pastös wirkt.
  10. 10. Tagliatelle kochen: Die Tagliatelle nach Packungsangabe bissfest kochen. Vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser zurückbehalten, da die Stärke darin hilft, Soße und Nudeln besonders gut zu verbinden.
  11. 11. Nudeln mit der Soße verbinden: Die abgetropften Tagliatelle direkt in die Pfanne geben und vorsichtig unter die Pfifferlingssoße heben. Wenn die Pasta zu trocken wirkt, nach und nach etwas Nudelwasser hinzufügen. Die Nudeln sollten gleichmäßig glänzen und von der cremigen Soße umhüllt sein.
  12. 12. Aroma abrunden und servieren: Die Petersilie unterheben oder über die fertige Pasta streuen. Das weiße Trüffelöl nur am Schluss sparsam darübergeben, wenn ein intensiveres Pilzaroma gewünscht ist. Die Tagliatelle sofort servieren, solange die Soße heiß, glatt und cremig ist.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

▶ Warum wird die Cashew-Sahnesoße zu dick?

Cashewsahne dickt beim Erhitzen stärker ein als klassische Sahne. Am besten rühren Sie die Soße bei niedriger Hitze und geben nach Bedarf etwas heißes Wasser oder Nudelwasser dazu, bis sie cremig und geschmeidig ist.

▶ Muss ich die Cashewkerne unbedingt einweichen?

Das Einweichen ist sehr empfehlenswert, weil die Soße dadurch feiner und glatter wird. Bei einem sehr leistungsstarken Mixer kann es auch ohne Einweichen funktionieren, die Konsistenz wird aber oft etwas weniger samtig.

▶ Wie putzt man Pfifferlinge am besten, ohne sie wässrig zu machen?

Pfifferlinge sollten möglichst trocken geputzt werden, zum Beispiel mit einem kleinen Messer, einer Pilzbürste oder einem leicht feuchten Tuch. Nur stark verschmutzte Pilze kurz abspülen und danach sehr gründlich trocken tupfen.

▶ Kann ich statt Pfifferlingen andere Pilze verwenden?

Ja, Champignons, Kräuterseitlinge oder Austernpilze funktionieren ebenfalls. Der typische würzige Geschmack von Pfifferlingen ist jedoch besonders aromatisch, daher sollte man Ersatzpilze kräftig anbraten und gut abschmecken.

▶ Wann gebe ich das Trüffelöl dazu?

Trüffelöl sollte erst ganz am Ende über die fertige Pasta gegeben werden. Bei starker Hitze verliert es schnell an Duft, und zu viel davon kann den feinen Geschmack der Pfifferlinge überdecken.

▶ Kann man die Tagliatelle mit Pfifferlingssoße vorbereiten?

Die Soße kann vorbereitet und später vorsichtig erwärmt werden. Die Tagliatelle sollten aber frisch gekocht werden, weil sie sonst zu viel Soße aufnehmen und beim Aufwärmen weicher werden.

▶ Wie bewahre ich Reste am besten auf?

Reste sollten abgekühlt in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 1 bis 2 Tagen gegessen werden. Beim Erwärmen etwas Wasser zugeben und langsam erhitzen, damit die Soße wieder cremig wird.


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Nährwerte pro 100 g des fertigen Gerichts

*Die angegebenen Werte sind Richtwerte. Die tatsächlichen Nährwerte können je nach verwendeten Zutaten, Fettgehalt, genauen Mengen und Zubereitungsart abweichen.

205 Kalorien (kcal)
6,2 g Eiweiß
8,4 g Fett
25,5 g Kohlenhydrate
1,4 g Zucker
0,6 g Salz
Rezeptautor nessheeg

Vanessa Heeg - nessheeg

Recipe Author

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