Pinsa mit Ricotta, Salsiccia und getrockneten Tomaten

2025-07-25 Recipe Author Daniel KochenimKotten - kochenimkotten

Pinsa mit Ricotta, Salsiccia und getrockneten Tomaten
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Die Pinsa, ein traditionelles italienisches Fladenbrot mit Ursprung in der Region Latium, erlebt seit einigen Jahren eine kulinarische Renaissance – nicht nur in Italien, sondern weltweit. Im Gegensatz zur klassischen Pizza überzeugt die Pinsa durch ihren besonders leichten, luftigen und bekömmlichen Teig, der aus einer Mischung verschiedener Mehlsorten wie Weizen, Reis und Soja besteht. Die lange Teigruhe sorgt für eine außergewöhnliche Textur und einen intensiven Geschmack. Dieses Rezept kombiniert cremigen Ricotta, würzigen Parmesan, aromatische getrocknete Tomaten, kräftige Salsiccia und frische Rauke zu einem mediterranen Highlight, das sich perfekt für ein schnelles Abendessen, einen geselligen Abend oder als raffinierter Snack eignet. 
Der Mix aus mildem Ricotta und würziger Salsiccia sorgt für ein harmonisches Zusammenspiel, während die getrockneten Tomaten für einen intensiven Umami-Geschmack sorgen. Die Rauke bringt mit ihrer pfeffrigen Note eine frische Balance ins Spiel. Diese Pinsa ist nicht nur geschmacklich ein Genuss, sondern auch ein echter Hingucker – perfekt zum Teilen und Genießen.

Mögliche Zutatenalternativen

  • Ricotta: Kann durch Frischkäse, Hüttenkäse oder cremigen Ziegenkäse ersetzt werden.
  • Parmesan: Optional ersetzbar durch Grana Padano, Pecorino Romano oder gereiften Gouda.
  • Salsiccia: Alternativ eignen sich Chorizo, Merguez oder scharfe Bratwurst. Vegetarische Variante: gebratene Pilze oder geröstete Auberginenscheiben.
  • Getrocknete Tomaten: Lassen sich durch halbgetrocknete Kirschtomaten oder Tomatenkonfit ersetzen.
  • Rauke (Rucola): Spinat, Feldsalat oder junge Mangoldblätter sind geeignete Alternativen.

Beste Tipps für die Zubereitung
 
  • Die Pinsa sollte bei hoher Temperatur (mindestens 230 °C Ober-/Unterhitze) gebacken werden, damit der Boden schön knusprig wird.
  • Ricotta vorher gut abtropfen lassen, damit der Boden nicht durchweicht.
  • Salsiccia vor dem Belegen aus der Pelle drücken und leicht anbraten – so wird sie aromatischer und verliert überschüssiges Fett.
  • Getrocknete Tomaten kurz in warmem Wasser einweichen, wenn sie zu hart sind.
  • Rucola erst nach dem Backen frisch darübergeben, um seine Frische zu erhalten.

Zutaten

    • Pinsa-Teig (fertig oder selbst gemacht): 1 Stück
    • Ricotta: 100 g
    • Parmesan (gerieben): 30 g
    • Salsiccia (roh): 2 Stück
    • Getrocknete Tomaten (in Öl oder trocken): 5–6 Stück
    • Rucola (frisch): 1 Handvoll
    • Olivenöl (extra vergine): 1 EL
    • Salz: nach Geschmack
    • Pfeffer: nach Geschmack
    • Optional: Chiliflocken für eine scharfe Note 

    Rezept-Anleitung

  1. 1. Zuerst wurde der Ofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt, während ein Backblech mit Backpapier vorbereitet wurde. Wer einen Pizzastein besitzt, konnte diesen gleichzeitig im Ofen mit erhitzen.
  2. 2. Inzwischen hatte man die Salsiccia aus der Pelle gedrückt und das rohe Brät in einer heißen Pfanne ohne zusätzliches Öl krümelig angebraten. Sobald die Stückchen leicht gebräunt waren, stellte man sie beiseite.
  3. 3. Nun wurde der Ricotta in einer kleinen Schüssel mit etwas Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und dem geriebenen Parmesan glatt gerührt. Diese cremige Masse bildete die Basis der Pinsa.
  4. 4. Die getrockneten Tomaten hatte man in feine Streifen geschnitten. Falls sie sehr trocken waren, konnte man sie zuvor 5 Minuten in warmem Wasser einweichen und danach gut abtropfen lassen.
  5. 5. Jetzt wurde der Pinsa-Teig auf das vorbereitete Backblech gelegt und mit der Ricotta-Parmesan-Creme großzügig bestrichen. Darauf verteilte man die angebratene Salsiccia sowie die Tomatenstreifen.
  6. 6. Die Pinsa kam anschließend für etwa 12–15 Minuten in den vorgeheizten Ofen, bis der Rand goldbraun und der Boden knusprig war.
  7. 7. Nach dem Backen wurde die Pinsa aus dem Ofen genommen und sofort mit frischem Rucola bestreut. Ein paar Tropfen gutes Olivenöl rundeten den Geschmack ab. Wer es schärfer mochte, konnte noch etwas Chili darüberstreuen.
  8. 8. Nun war die Pinsa bereit zum Servieren – am besten noch warm genießen, frisch aus dem Ofen.
Recepto autorius kochenimkotten
Cacio e pepe Rezept
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