Ragout von Hähnchenmägen

Ragout von Hähnchenmägen
Bei meinem gestrigen Einkauf für die Güggeli in der La Fattoria von Terreni alla Maggia habe ich u.a. auch frische Hähnchenmägen entdeckt. Ich weiss, viele mögen dieses Innereien nicht und vor allem Hähnchenmägen wandern in den Abfall. Wie schade, denn als Ragout zubereitet und ausreichend lange geschmort haben sie eine wunderbare Konsistenz. Auf der Suche nach einem Rezept bin ich bei meiner Lieblingsquelle, nämlich bei anderen Blogs, nicht fündig geworden. So habe ich mich inspirieren lassen von einem Rezept für Kuttelragout, Trippa in umido, aus einem meiner Tessiner Kochbücher "So isst das Tessin".

Ingredients

    • 500 g Hähnchenmägen
    • 2 Zwiebeln, geschält und in Spalten geschnitten
    • 2 Knoblauchzehen, geschält und fein gewürfelt
    • 1 kleines Stück Sellerie, feinst gewürfelt
    • 1 Möhre, feinst gewürfelt
    • 1 Stange Lauch - nur das Weisse, in feine Streifen geschnitten
    • 1 Rosmarinzweig
    • 2 Zweige Thymian
    • 1/2 Chilischote
    • 6 Tomaten, klein gewürfelt (wen die Schale stört, kann die Tomaten vorher häuten, ich halte das nicht für notwendig)
    • 1 EL Butter
    • 1 EL Olivenöl
    • Salz, Pfeffer
    • 2 - 3 Gläser trockener Weisswein
    • evtl. noch etwas kräftiger Fond 
    • 1 EL gehackte Petersilie

    Recipe Directions

  1. 1. Die Hähnchenmägen in der Butter/Ölmischung anbraten, salzen, pfeffern und die übrigen Zutaten dazu geben, mit dem Weisswein ablöschen.
  2. 2. Bei milder Hitze ca. 1 1/2 bis 2 Stunden schmoren - ich habe eine Casserole mit Deckel in den Backofen bei 140 Grad Ober-Unterhitze ca. 2 Std. gestellt, zwischendrin mal den Garzustand mit der Spitze eines kleinen Messers testen, es kann unter Umständen bis zu 3 Stunden dauern, bis die Mägen die richtige Konsistenz haben.
  3. Advertisement
  4. 3. Abschmecken und mit gehackter Petersilie servieren.
  5. 4. Das Ragout passt zu Spaghetti, aber auch zu gekochten Kartoffeln oder kann einfach nur so mit einem Stück Brot serviert werden.